Visafreiheit
Moskau

Wäre das schön? Moskau will visafreies Reisen

Die Stadt Moskau denkt laut darüber nach, Ausländern bis zu drei Tage visafreien Aufenthalt zu gewähren. Ein entsprechender Vorschlag liegt bereits dem Außenministerium vor. In der gegenwärtigen politischen Großwetterlage ist die Idee aber wohl zu schön, um wahr zu werden.

Gesellschaft / Moskau

Masse und Muse: Rammstein-Sänger in Moskau bestürmt

Stundenlang anstehen für eine Unterschrift – das kennt man in Russland von diversen Ämtern. Doch jetzt ist es freiwillig passiert: Das Moskauer Einkaufszentrum „Columbus“ erlebte einen mittleren Ausnahmezustand, als ein gewisser Till Lindemann aus Deutschland dort seinen Gedichtband „In stillen Nächten“ signierte.

Kommentar

Liberales Establishment zunehmend unter Druck

Für Außenstehende ist jegliches „Establishment“ beklagenswert einförmig. Doch selbst in Russland offenbaren sich in ihm – dem „System“ – bei näherer Betrachtung Bruchlinien, die kaum weniger präg­nant sind als etwa die zwischen den deutschen Parteien CDU und SPD in ihrem heutigen Zustand.

Politik

Akte Uljukajew: Rätselraten und Spekulationen

Die Korruptionsvorwürfe gegen den nunmehr ehemaligen Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew sind so schockierend wie in Details unglaubwürdig. In Ermangelung von handfesten Informationen floriert die Kremldeutung.

St. Petersburg

Geist versus Geister

Nun erreicht die MDZ auch die Ostsee: Am 25. November finden die „Moskauer Gespräche“ erstmals in St. Petersburg statt – für uns ein guter Anlass, der Kulturmetropole ab sofort noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Und eine eigene Kolumne. 

Steuer
Wirtschaft

Russland streitet über „Drückeberger-Steuer“

Es klingt wie die Schnapsidee eines Schatzmeisters, der nicht mehr weiß, wie er die immer größeren Haushaltslöcher stopfen soll: In Russland wird die Einführung einer Abgabe diskutiert, die Berufstätige ohne Beschäftigungsverhältnis trifft. Jetzt ist die Aufregung groß. Doch die Idee ist gar nicht so abwegig.

Krim
Zeitgeschehen

Deutscher Politiker macht sich sein Bild von der Krim

Der deutsche Kommunalpolitiker Andreas Maurer von den Linken wurde im Frühjahr landesweit bekannt, als er mit anderen Deutschen die Krim besuchte und dabei versprach, sich zu Hause für deren Anerkennung als Teil Russlands einzusetzen. Das kam weder in Berlin noch in Kiew gut an. Und was machte Maurer? Er fuhr im Oktober erneut auf die Krim.