St. Petersburg

Tanzen, saufen, prügeln: die Dumskaja-Straße in St. Petersburg

Die Dumskaja ist St. Petersburgs dunkle Seele. Tagsüber fällt der schmale Straßenzug in der Innenstadt kaum auf, nachts wird er zum wüstesten Pflaster der Newa-Metropole und einer abseitigen Sehenswürdigkeit für Ausländer. Hier gibt es billigen Wodka, Stripperinnen, Drogen und Sex. Eine Nacht im Epizentrum des Petersburger Nachtlebens.

Gesellschaft

Telefon-Tourisimus
in St. Petersburg

Eine ungewöhnliche Aktion aus Schweden machte gerade von sich Reden. Über eine einheitliche Nummer konnte man einen zufälligen Schweden im Land anrufen – aus der ganzen Welt. Nun, das war gestern, jetzt geht es in Russland weiter.

Aurora
Gesellschaft

Gestatten, Panzerkreuzer Aurora! Revolutionsheld und Museum

Die „Aurora“ hat unzählige Schlachten geschlagen, dabei so manchen Treffer gelandet und auch viele ein­stecken müssen. Berühmt geworden ist sie jedoch ausgerechnet durch einen Blindschuss. Er soll am 7. November 1917 das Ende der Provisorischen Regierung eingeläutet haben. Jack Fordon, 22-jähriger Slawistikstudent von der Uni Heidelberg und gerade für ein Austauschsemester in St. Petersburg, hat das Schiff – seit 1957 Museum – für uns besucht.

Gesellschaft

Hört die Signale: Das Vorgehen gegen die Europäische Universität und die Lehren

Die staatliche russische Bildungsaufsichtsbehörde Rosobrnadsor hat der Europäischen Universität in St. Petersburg die Lehrzulassung verweigert. Für den Soziologen und Philosophen Grigorij Judin von der Higher School of Economics ist das eine „Katas­trophe“ für Wissenschaft und Bildung in Russland, wie er in einem Beitrag für die Internetzeitung Meduza schreibt. Lesen Sie den Text hier in deutscher Übersetzung und leicht gekürzt.

Sport

Totale Offensive

So sieht eine Krise aus, wenn man Gasprom heißt: Der Fußballklub Zenit St. Petersburg, bei dem der Konzern Mehrheitseigner ist, durfte diesen Sommer 85 Millionen Euro in Neuzugänge investieren, um endlich auch international angreifen zu können. Doch selbst viele Kritiker glauben, das Geld sei gut angelegt.

Newa
Zeitgeschehen

Newa-Blues: Warum eine Friedensaktion im Unfrieden endete

Die deutsch-russische Verständigung hat es nicht leicht in diesen Tagen. Ausdauersportler Marco Henrichs wollte da ein Zeichen setzen: als Erster die Newa der Länge nach durchschwimmen und diese Aktion dem Frieden zwischen unseren beiden Ländern widmen. Doch aus dem gutgemeinten Vorhaben wurde nichts. Nach einigen Tagen in St. Petersburg reiste der Deutsche frustriert wieder ab.