Russlands Nachbarn

Ukraine vor der Stichwahl: Von Schaschlyk und Verrätern

In der Ukraine läuft der Wahlkampf um das Amt des Präsidenten heiß. Am 21. April findet die Stichwahl zwischen Amtsinhaber Petro Poroschenko und dem Komiker Wolodymir Selenskij statt. Heute treffen sich die beiden Kandidaten zum Rededuell im Kiewer Olympiastadion. Herausforderer Selenskij hatte im ersten Wahlgang mit 30,24 Prozent fast doppelt so viele Stimmen geholt wie Poroschenko. Danach rechneten Journalisten aus dem Poroschenko-Lager in den sozialen Netzwerken schon mal mit den Wählern ab.

Gouverneure
Politik

Moskaus treue Legionäre

In Russland gibt es seit einiger Zeit ein gewaltiges Stühlerücken. In regelmäßigen Wellen werden in den Regionen die Gouverneure ausgetauscht. Der Kreml möchte damit eine neue Generation treuer Staatsdiener schaffen.

Sobjanin
Moskau

Das heutige Moskau ist äußerst erfolgreich: Ilja Ponomarjow über Sergej Sobjanin

Der frühere Duma-Abgeordnete Ilja Ponomarjow ist einer der schärfsten Kritiker der Politik Wladimir Putins. Er war einer der Organisatoren der Proteste nach den Parlamentswahlen 2011 und stimmte als einziger Abgeordneter gegen die Angliederung der Krim. Aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen lebt Ponomarjow seit 2014 im Exil. Im Interview mit der MDZ spricht Ponomarjow über die Entwicklung Moskaus unter Sergej Sobjanin.

Sobajnin
Moskau

Rasante Modernisierung: Wie Moskau sich unter Sergej Sobjanin entwickelt hat

Ob auf Baustellen, in Krankenhäusern, Schulen oder Parks: Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin gibt sich in der Öffentlichkeit gern als jemand, der Moskaus Probleme anpackt und die Stadt in einem atemberaubenden Tempo modernisiert. Vor den Bürgermeisterwahlen am 9. September wirft die Redaktion der Moskauer Deutschen Zeitung einen Blick auf die Veränderungen in der Stadt, die Sobjanin seit seinem Amtsantritt vorangetrieben hat.

Saakaschwili
Russlands Nachbarn

Parlamentswahlen in Georgien: Visionen waren gestern

Die großen Schlachten aus den Zeiten von Michail Saakaschwili sind einstweilen geschlagen: Um Georgien, das mit und nach der „Rosenrevolution“ von 2003 für Schlagzeilen in der Weltpresse sorgte, ist es weitgehend ruhig geworden. Am 8. Oktober stehen nun Parlamentswahlen an.