Russlanddeutsche

Vor 100 Jahren: Wie der Hunger an die Wolga kam

Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hatten für kein Land so dramatische Folgen wie für Russland. Doch die Zeit dazwischen war für die dortige Bevölkerung teils noch schicksalhafter. Vor 100 Jahren, im Frühjahr 1921, breitete sich vor allem im Wolgagebiet eine verheerende Hungersnot aus, die Millionen Menschenleben kostete und erst 1922 allmählich abklang. Zehn Jahre später wiederholte sich diese humanitäre Katastrophe. Was das für die Wolgadeutschen bedeutete, darüber sprach die MDZ mit dem Saratower Historiker Arkadij German.

Gesellschaft

Die 20er Jahre gestern und heute

Die 1920er Jahre waren in Russland eine unruhige Zeit und voller Extreme. Zerstörung und Aufbruch, Hunger und Kultur von Weltrang prägten sie in der jungen Sowjet­union. Was werden Russland wohl die 2020er Jahre bringen? Eine subjektive Agenda.