Abriss
Moskau

Ohne Rücksicht: Opfer des Moskauer Stadtumbaus

Russlands Hauptstadt putzt sich seit einigen Jahren heraus. Doch dem Bauboom fallen immer wieder liebgewonnene Gebäude zum Opfer, sehr zum Ärger der Einwohner. Die MDZ stellt Bauwerke vor, die 2018 aus dem Stadtbild verschwanden.

Moskau

Ja zum Nein: Warum viele Moskauer ihre Wohnaltbauten verteidigen

Das Programm zum Abriss von 4546 alten Vier- und Fünfgeschossern in Moskau ist zum Politikum geworden. Zwar befürworten nach Angaben der Stadt 90 Prozent der Bewohner die Pläne, doch laut ist vor allem der Widerstand: Die Gegner ihrer Umsiedlung artikulierten sich Mitte Mai auch auf einer Großkundgebung. Was ist der Grund für den Protest? Hier erzählt der Ingenieur Wladimir Djomkin (56), einer der Betroffenen und unser Kollege bei der MDZ, warum sein Haus fast geschlossen dagegen gestimmt hat.

Chruschtschowka
Gesellschaft

Die „Chruschtschowka“: Russlands erster Plattenbau hat ausgedient

Sie ist so berühmt wie berüchtigt: Russlands älteste Serien­immobilie, die „Chruschtschowka“, war eine soziale Wohltat, aber als erstes Kind des Massenwohnungsbaus auch mit vielen Geburtsfehlern behaftet. Jetzt sollen die Fünfgeschosser aus den 50er und 60er Jahren landesweit abgerissen werden – allein in Moskau betrifft das 8000 Häuser. Doch im Vergleich zu dem, was an ihre Stelle treten soll, sind sie im wahrsten Sinne des Wortes das kleinere Übel.