Zeitgeschehen

Drei Tage des Herrn Kummer in Russland

Nach Krasnodar 2017 und Düren 2019 nun Kaluga: In der Regio­nalhauptstadt fand Ende Juni die 16. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz statt. Es ging um die Stärkung kommunaler und regionaler Verbindungen. Da war Martin Kummer richtig. Von 1990 bis 2006 Oberbürgermeister von Kalugas Partnerstadt Suhl, kennt er sich mit deutsch-rus­sischen Verbindungen aus.

Coronavirus

Corona: Freizeit nur mit Code

Überraschend beschloss das Moskauer Rathaus Ende Juni, nur Geimpften, Genesenen und Negativ-Getesteten mit digitalem Nachweis Zugang zu Lokalen und Theatern zu gestatten. Doch funktioniert das System? Und welche Auswirkungen hat es auf die Stadt und ihre Gastwirte?

Zeitgeschehen

Viel mehr als nur ein Arbeitsplatz: Das Russland von Nikolai von Seela

Wollte man die deutsch-rus­sischen Beziehungen personalisieren, dann wäre Nikolai von Seela (64) ein idealer Kandidat. Der heutige Chef von Liebherr in Russland hat nicht nur familiäre Wurzeln in beiden Ländern, er kam auch schon 1983 nach Moskau – und will inzwischen nicht mehr weg. Ein Intermezzo in Nizza hat den Deutschen darin nur noch bestärkt. Über Russland kann der Manager leidenschaftlich sprechen, wie dieses Gespräch mit der MDZ – eines seiner seltenen Interviews – beweist.

Zeitgeschehen

Die anderen Partner

Vor 15 Jahren unterzeichneten der IVDK und die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland eine Rahmenvereinbarung. Es folgten viele weitere. Wie geht es ihnen heute?

Zeitgeschehen

Der Austausch lebt!

Wenn die große Politik nicht mehr weiterkommt, muss die Gesellschaft handeln. Das hört man immer wieder von Menschen, die sich im deutsch-russischen Austausch engagieren. Und für die meisten ist es tatsächlich mehr als eine Phrase, wie Beispiele zeigen.

Zeitgeschehen

Martin Hoffmann über deutsch-russische kommunale Partnerschaften

Vom 28. bis zum 30. Juni findet in Kaluga die XVI. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz statt. Im MDZ-Interview spricht Martin Hoffmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums und einer der Organisatoren der Konferenz, über die binationale Zusammenarbeit in Zeiten von Pandemie und politischen Spannungen sowie seine Erwartungen an die Konferenz.

Regionen / Zeitgeschehen

„Es ist alles da, was man braucht“: Ein Bremer über die Wolgastadt Kostroma

Nicht jeden, der zu spät kommt, bestraft das Leben. Bei Reiner Gumz (73) war es eher umgekehrt. Hätte er in Moskau nicht einen Flug verpasst, wäre er auf dem Flughafen nicht seiner späteren Ehefrau Olga begegnet. Und nicht von Deutschland nach Russland umgezogen, in ihre Heimatstadt Kostroma an der Wolga. Er sei „der Liebe wegen hier“, sagt der pensionierte Justizvollzugsbeamte aus Bremen. Ist er auch mit Kostroma glücklich geworden?

Sport

Bei Spartak haben sich jetzt alle lieb

Domenico Tedesco hat mit Spartak Moskau viele Höhen und Tiefen erlebt. Seit Herbst 2019 ist der deutsche Trainer beim Traditionsklub tätig, schien zwischenzeitlich gescheitert. Nun, kurz vor seinem Abschied, ist er so beliebt wie noch nie. Nur ein Punkt trennt ihn vom Heldenstatus.