Russlands Nachbarn

Das Märchenland an der Seidenstraße

Seit dem Tod von Langzeitherrscher Islom Karimow 2016 verändert sich Usbekistan schrittweise. Ab Februar fällt nun die Visapflicht für Besucher aus 45 Staaten weg. Touristen können sich fortan bis zu 30 Tage im Land aufhalten und reisen. Drei Gründe für einen Besuch.

Russlands Nachbarn

Ein Komiker macht ernst

Er wurde mit einer Serie über den ukrainischen Staatschef bekannt und dementierte lange seine politischen Ambitionen: Der Comedian Wolodimir Selenskij tritt bei der ukrainischen Präsidentschaftswahl an. Beobachter räumen ihm gute Chancen auf das Amt ein.

Zeitgeschehen

Kriegsheld und Filmstar: Experten über den Sowjetpanzer T-34

Über den Großen Vaterländischen Krieg von 1941 bis 1945 werden in Russland nach wie vor jedes Jahr Filme gedreht. Zuletzt kamen innerhalb kurzer Zeit gleich drei mit Panzern als Thema in den Verleih. Erfolg bei den Zuschauern war nur einem beschieden, dafür aber so richtig. „T-34“ ist am 1. Januar angelaufen und hat die Kinos im Sturm erobert wie die Rote Armee einst Berlin. Schon nach wenigen Wochen stand das zweitbeste Einspielergebnis in der Geschichte des russischen Films zu Buche. Was sollte man zum Filmvorbild, dem Panzer T-34, wissen? Dazu hat die MDZ einen russischen und einen deutschen Experten befragt.

Zeitgeschehen

In Russland Deutscher, in Deutschland Russe

Anton Glockhammer hat seine Kindheit in Russland verbracht und seine Jugend in Deutschland. Er gehört zu jenen Spätaussiedlern, die es nach einiger Zeit wieder in die alte Heimat zog. 2008 nahm er nach Abitur und Bundeswehr nicht wie geplant ein Studium in Hamburg auf, sondern in seiner sibirischen Geburtsstadt Tomsk. Das war eine Bauchentscheidung. Jetzt ist der Russlanddeutsche, der akzentfrei Deutsch spricht, 31 und hat eine Kopfentscheidung getroffen: Er will zurück nach Deutschland. Der Kinder wegen. Wie er das begründet, ist ein Stück deutsch-russische Heimatkunde.

Zeitgeschehen

Gute Nachrichten aus Russland: Was kann das heute sein?

2019 ist nicht einfach nur ein neues Jahr in der Russlandberichterstattung. Es ist das Jahr eins nach der Fußball-WM, die wie zuvor bereits Olympia in Sotschi über Jahre internationale Aufmerksamkeit für Russland generiert hatte. Und nun? Welche Themen könnten dieses Informationsvakuum füllen und auch mal positiv besetzt sein? Das haben wir deutsche Journalisten und Journalistinnen in Russland gefragt.

Sport

Russisches Exportgut: Nicht nur Gas, auch Golowin

Den wenigen russischen Fußballern, die auch für europäische Top-Ligen interessant sein könnten, wird nachgesagt, sich lieber auf ihren viel zu gut bezahlten Verträgen in der Heimat auszuruhen. Im Sommer hat mit Nationalspieler Alexander Golowin nun doch mal einer den Sprung ins Ausland gewagt. Doch beim AS Monaco ist er bisher nicht froh geworden.

Zeitgeschehen

Jörn Haese will russischen Studenten zu ihrem Recht verhelfen

Viele Deutsche, die in Russland leben, lassen das Land nur bedingt an sich heran. Sie wohnen gesondert, verdienen gesondert und haben Alltagssorgen, die sie eher mit anderen Expats als mit den Einheimischen teilen. Und dann ist da Jörn Haese. Nicht genug damit, dass der 48-jährige Randberliner seit 2014 an einer russischen Provinz-Uni studiert, er setzt sich auch allen Freuden und Leiden des Studentenlebens po-russki aus. Kein anderes Interview in der MDZ hat dieses Jahr solche Wellen geschlagen wie das vom Februar mit Haese. Wie ist es ihm seitdem ergangen?

Zeitgeschehen

Russland? „Ein ganz normales Land“

Am Anfang wollte er sich einfach nur sein eigenes Bild machen. Also entschied sich Jan Mathis Eckert aus Erkelenz im Rheinland, sein elftes Schuljahr in Russland zu verbringen. Seitdem lässt ihn das Land nicht mehr los.

Zeitgeschehen

Meer und mehr: Wie Fjodor Konjuchow die Welt erobert

Fjodor Konjuchow hat dieser Tage seine sechste Erdumrundung in Angriff genommen. Der 66-jährige russische Abenteurer brach von Neuseeland aus ostwärts auf, um die großen Weltmeere zu durchqueren – mit einem Ruderboot. Am 6. Dezember kurz nach 20 Uhr neuseeländischer Zeit überquerte er die Startlinie. Klingt verrückt? Nicht für Konjuchow, der es seit Jahrzehnten immer wieder mit solchen Extremen aufnimmt.