Regionen / Zeitgeschehen

„Es ist alles da, was man braucht“: Ein Bremer über die Wolgastadt Kostroma

Nicht jeden, der zu spät kommt, bestraft das Leben. Bei Reiner Gumz (73) war es eher umgekehrt. Hätte er in Moskau nicht einen Flug verpasst, wäre er auf dem Flughafen nicht seiner späteren Ehefrau Olga begegnet. Und nicht von Deutschland nach Russland umgezogen, in ihre Heimatstadt Kostroma an der Wolga. Er sei „der Liebe wegen hier“, sagt der pensionierte Justizvollzugsbeamte aus Bremen. Ist er auch mit Kostroma glücklich geworden?

Sport

Bei Spartak haben sich jetzt alle lieb

Domenico Tedesco hat mit Spartak Moskau viele Höhen und Tiefen erlebt. Seit Herbst 2019 ist der deutsche Trainer beim Traditionsklub tätig, schien zwischenzeitlich gescheitert. Nun, kurz vor seinem Abschied, ist er so beliebt wie noch nie. Nur ein Punkt trennt ihn vom Heldenstatus.

Sport

Armwrestling: Wenn Schlaf (und einiges mehr) den russischen Meister macht

Als Sylvester Stallone 1987 in „Over the Top” seine Muskeln spielen ließ und Hollywood damit Armdrücken – als Wettkamfsport Armwrestling genannt – auch in anderen Teilen der Erde populär machte, war Denis Mitin (31) noch gar nicht geboren. Doch von den Folgen profitierte er indirekt. Russland ist heute eine der stärksten Nationen in dem Metier – und Mitin seit Ende März russischer Meister. Mit der MDZ hat der zweifache Familienvater aus Iwanowo über einen Erzrivalen, über gesunden Schlaf und Extrem­diäten gesprochen.

Zeitgeschehen

Gagarin Superstar

Er wäre jetzt 87 Jahre alt. Was Juri Gagarin, dessen Weltraumflug sich am 12. April zum 60. Mal jährt, heute machen würde, wäre er noch am Leben, weiß man nicht. Wie ihm Menschen rund um den Erdball zujubelten und er auf einer Welttour für Frieden und Zusammenarbeit auch von der Queen empfangen wurde, dagegen schon.

Coronavirus

Ein Jahr im Pandemie-Modus: Wie wir Corona überlebten

In Moskau wurde nur einmal die ganz große Keule rausgeholt, um die Pandemie kleinzukriegen. Am 30. März vor einem Jahr trat eine allgemeine Ausgangssperre in Kraft, die nach mehreren Verlängerungen erst zum 9. Juni endete. Seitdem sind die Einschränkungen des Alltagslebens eher moderat und punktuell. Was den MDZ-Redakteuren durch diese Zeit geholfen hat, erzählen sie hier.