Zeitgeschehen

Fromm und fröhlich: Zu Besuch bei den Russen von Rumänien

Dass es eine russische Minderheit in Rumänien gibt, hat seinen Grund im Moskauer Kreml: Der dortige Patriarch Nikon stieß im 17. Jahrhundert Kirchenreformen an, denen sich viele jedoch entschieden widersetzten. Diese sogenannten Altgläubigen flüchteten vor Verfolgung in entlegene Winkel des Zarenreichs, manche sogar ins Ausland. Die Lipowaner fanden Zuflucht im schwer zugänglichen Donaudelta. Dort leben sie bis heute.

Coronavirus / Wirtschaft

„Wir könnten in Russland viel, viel weiter sein“

Nach immer neuen Höchstständen bei den Infizierten- und Todeszahlen will Russland die Lage an der Corona-Front beruhigen. Um Kontakte zu minimieren, wurde die erste Novemberwoche landesweit für arbeitsfrei erklärt. Der Chef eines deutschen Unternehmens in Russland hat der MDZ erzählt, was er davon hält.

Russlands Nachbarn

Tschiatura in Georgien: Renaissance der Seilbahnstadt

DIe Bergbaustadt Tschiatura ist berühmt für ihre abenteuerlichen Seilbahnen. Seit 2019 standen sie wegen Sicherheitsbedenken still. Nach langer Bauzeit gingen jetzt neue Gondeln in Betrieb. Zudem sollen zwei der alten Bahnen renoviert werden und als Technikdenkmäler erhalten bleiben.

Zeitgeschehen

Leningrad: „Größte Stadtkatastrophe im Zweiten Weltkrieg“

Die meisten Leningrader bekamen im Zweiten Weltkrieg nicht einen einzigen deutschen Soldaten zu Gesicht. Dennoch starb zwischen 1941 und 1944 ungefähr jeder Dritte von ihnen, während die Wehrmacht draußen vor den Toren der Stadt stand. Ab dem 8. September vor 80 Jahren war Leningrad eingeschlossen. Über eines der traurigsten Kapitel des Krieges hat die MDZ mit dem deutschen Historiker Jörg Ganzenmüller von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gesprochen, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg in Weimar ist.

Sport

Heute vor zehn Jahren: Tod einer Eishockeymannschaft

Jedes Flugzeugunglück ist ein Schicksalsschlag, der die Familien der Opfer bis an ihr Lebensende verfolgt. Doch als nach dem Absturz einer Chartermaschine heute vor zehn Jahren in Jaroslawl die Passagierliste bekannt wurde, weinten nicht nur die Angehörigen, sondern Millionen. Denn an Bord des Flugzeugs befand sich die komplette Mannschaft des populären Eishockeyklubs Lokomotive Jaroslawl. Alle Spieler, Trainer und Betreuer kamen um.