Sport

Armwrestling: Wenn Schlaf (und einiges mehr) den russischen Meister macht

Als Sylvester Stallone 1987 in „Over the Top” seine Muskeln spielen ließ und Hollywood damit Armdrücken – als Wettkamfsport Armwrestling genannt – auch in anderen Teilen der Erde populär machte, war Denis Mitin (31) noch gar nicht geboren. Doch von den Folgen profitierte er indirekt. Russland ist heute eine der stärksten Nationen in dem Metier – und Mitin seit Ende März russischer Meister. Mit der MDZ hat der zweifache Familienvater aus Iwanowo über einen Erzrivalen, über gesunden Schlaf und Extrem­diäten gesprochen.

Zeitgeschehen

Gagarin Superstar

Er wäre jetzt 87 Jahre alt. Was Juri Gagarin, dessen Weltraumflug sich am 12. April zum 60. Mal jährt, heute machen würde, wäre er noch am Leben, weiß man nicht. Wie ihm Menschen rund um den Erdball zujubelten und er auf einer Welttour für Frieden und Zusammenarbeit auch von der Queen empfangen wurde, dagegen schon.

Coronavirus

Ein Jahr im Pandemie-Modus: Wie wir Corona überlebten

In Moskau wurde nur einmal die ganz große Keule rausgeholt, um die Pandemie kleinzukriegen. Am 30. März vor einem Jahr trat eine allgemeine Ausgangssperre in Kraft, die nach mehreren Verlängerungen erst zum 9. Juni endete. Seitdem sind die Einschränkungen des Alltagslebens eher moderat und punktuell. Was den MDZ-Redakteuren durch diese Zeit geholfen hat, erzählen sie hier.

Zeitgeschehen

Am Ende der Welt

Pinguine, eisige Weiten und mittendrin eine Forschungsstation: Wie ein russischer Antarktisforscher das Netz mit Bildern und Geschichten vom Südpol begeistert.

Russlands Nachbarn

Erst gehasst, dann geliebt

Im Westen Kult, in Kasachstan verhasst: 2006 bracht der britische Komiker Sacha Baron Cohen die kasachische Regierung gegen sich auf – sein Film „Borat“ kam in dem zentralasiatischen Land erst gar nicht in die Kinos. Nun ist mit „Borat Anschluss Moviefilm“ die Fortsetzung erschienen, die Emotionen kochen wieder hoch – und doch ist alles ganz anders.

Zeitgeschehen

Deutschland, eine Richtigstellung

Er wurde in der Nähe von Moskau geboren, wuchs in Kasachstan auf und kam 2007 als 17-Jähriger mit seiner Familie nach Deutschland: Der Russe Jewgenij Urich (31) hatte viel Zeit, Vorurteilen über sein neues Zuhause nachzugehen. Mit der MDZ hat der Kunsthistoriker, der auf YouTube einem russischsprachigen Publi­kum Deutschland näherbringt, über einige gesprochen.