Feuilleton

Wladimir Wyssozki: Der letzte Auftritt des Barden

Eigentlich wollten ihn die Behörden schnell und ohne großes Aufsehen unter die Erde bringen. Doch mit Tausenden Teilnehmern wurde die Beerdigung von Wladimir Wyssozki zur größten inoffiziellen Trauerfeier der sowjetischen Geschichte. Denn der charismatische Sänger mit der verrauchten Reibeisenstimme war das Idol einer ganzen Generation.

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Pakt gegen das Vergessen

Sasha Filipenko ist das literarische Sprachrohr des modernen und jungen Russlands. In „Rote Kreuze“ begibt sich der Autor in die dunkle Vergangenheit des Landes und fragt, ob es Parallelen zu heute gibt. Jetzt ist der Roman auf Deutsch erschienen.

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Minecraft in Russland: Virtuelle Kultur

Minecraft ist in den vergangenen Monaten zum Lieblings-Computerspiel der Russen geworden. Egal ob Universitäten, Theateraufführungen oder Präsidentschaftswahlen – alles wird online nachgestellt. Einige versuchen sogar, so ihr kulturelles Erbe zu bewahren.

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Integrationsgeschichte mit Humor

In seinem Debütroman arbeitet der russlanddeutsche Schriftsteller Artur Rosenstern gekonnt kulturelle Herkunftskonflikte auf. Das tut er mit einer Portion Humor und verpasst seiner Geschichte sogar ein Happy End.

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Synthies und Lederjacken

In den späten 80er Jahren hielt der Synth-Pop Einzug in der Sowjetunion. Der elektronische Sound der Perestrojka hat nicht nur Einfluss auf junge Musiker von heute. Drei Gruppen von damals stehen gar wieder auf der Bühne.

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Krank geschrieben

Lange vor der Coronakrise: Viren und Krankheiten inspirieren Schriftsteller immer wieder zu großen Erzählungen. Auch in der russischen Literatur lassen sich so einige malade Helden finden.

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Wiederentdeckt: Das Epos von der Wolga

Stalin verhinderte die Veröffentlichung und machte ihn damit zur Legende: „Wir selbst“ von Gerhard Sawatzky gilt als wahrscheinlich wichtigster Roman der Russlanddeutschen. Der Germanist Carsten Gansel hat den lange verschollen geglaubten Roman nun in Moskau aufgespürt.

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Gusel Jachina erhält den Georg-Dehio-Preis für „Wolgakinder“

Gusel Jachina hat allen Grund, zu lächeln. (Foto: Othmara Glas)

Die russische Autorin Gusel Jachina wird für ihren neuesten Roman Wolgakinder mit dem Georg-Dehio-Buchpreis 2020 ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wird Helmut Ettinger für seine Übersetzung des Buches. Die studierte Germanistin stammt ursprünglich aus der russischen Republik Tatarstan und lebt heute mit Mann und Kind in Moskau. Über …