Feuilleton

Das Centre Pompidou als Vorbild

Wasser tropft von der Decke, Pfützen auf dem Parkett – Videos aus der Neuen Tretjakow-Galerie sorgten im Sommer für Aufregung in sozialen Netzwerken. Dass der Koloss aus Sowjetzeiten marode ist, war bekannt. Star-Architekt Rem Koolhaas arbeitet schon länger an einem komplett neuen Outfit für den Museumsbau. Direktorin Selfira Tregulowa erzählt im Interview, wie die Pläne für die Zukunft aussehen.

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Rasender Stillstand

Mehr als Apathie, Rückschritt und Lethargie: Eine Ausstellung in der Tretjakowgalerie räumt mit angestaubten Klischees über die sowjetische Kunst der sogenannten Stagnationsära auf.

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Der Sammler und die Sowjets

Er entriss die russische Avantgarde dem Vergessen, machte seine Wohnung zum Museum und wurde ins Exil gedrängt: Im Moskauer AZ-Museum läuft derzeit die Ausstellung „Wybor Costaki“ (Die Wahl Costakisʹ). Wer war der Mann hinter der größten privaten Kunstsammlung der Sowjetunion?

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Altes Banner, neue Hoffnung

Noch vor wenigen Wochen hätten sich wohl nur die Wenigsten getraut, sie in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Nun aber feiert die weiß-rot-weiße Fahne ihre Rückkehr auf die Straßen der belarussischen Republik. Was steckt hinter den Farben der Bewegung?

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Wladimir Wyssozki: Der letzte Auftritt des Barden

Eigentlich wollten ihn die Behörden schnell und ohne großes Aufsehen unter die Erde bringen. Doch mit Tausenden Teilnehmern wurde die Beerdigung von Wladimir Wyssozki zur größten inoffiziellen Trauerfeier der sowjetischen Geschichte. Denn der charismatische Sänger mit der verrauchten Reibeisenstimme war das Idol einer ganzen Generation.

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Pakt gegen das Vergessen

Sasha Filipenko ist das literarische Sprachrohr des modernen und jungen Russlands. In „Rote Kreuze“ begibt sich der Autor in die dunkle Vergangenheit des Landes und fragt, ob es Parallelen zu heute gibt. Jetzt ist der Roman auf Deutsch erschienen.

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Minecraft in Russland: Virtuelle Kultur

Minecraft ist in den vergangenen Monaten zum Lieblings-Computerspiel der Russen geworden. Egal ob Universitäten, Theateraufführungen oder Präsidentschaftswahlen – alles wird online nachgestellt. Einige versuchen sogar, so ihr kulturelles Erbe zu bewahren.

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Integrationsgeschichte mit Humor

In seinem Debütroman arbeitet der russlanddeutsche Schriftsteller Artur Rosenstern gekonnt kulturelle Herkunftskonflikte auf. Das tut er mit einer Portion Humor und verpasst seiner Geschichte sogar ein Happy End.