Entschuldigung
Meinung und Medien

(Un)aufrichtige Entschuldigungen eines Misogyns

Ein massiver Flashmob zur Unterstützung der Bloggerin Viktoria Bonja und aller Frauen zeigte Wirkung. Der Fernsehmoderator Wladimir Solowjow presste in seiner Show Entschuldigungen aus sich heraus – um im selben Atemzug neue „Köstlichkeiten“ vom Stapel zu lassen.

Aeromar
Wirtschaft

Aeroflot übernimmt deutschen Anteil an Aeromar

Aeroflot übernimmt volle Kontrolle über Aeromar, Russlands führenden Anbieter von Bordverpflegung. Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Verkauf der deutschen Anteile genehmigt. Die Transaktion wurde am 16. März offiziell besiegelt.

Marvin Wiegandt
Zeitgeschehen

Zeiten voller Freude und bitterer Tränen

In letzter Zeit haben viele Deutsche, die nach Russland kommen, ein gemeinsames Motiv: Euroskeptiker ziehen in ein Land, in dem traditionelle Werte hochgehalten werden. Marvin Wiegandt hat jedoch eine andere Geschichte. Wie sie begann, erzählt er in einem Text, den er an die MDZ-Redaktion mailte.

Diesendorf
Russlands Deutsche

Johann Diesendorf und seine Nachkommen

Vom 19. bis 23. August feierte die Wolgastadt Marx ihr 260-jähriges Jubiläum. Sie wurde 1765 als Katharinenstadt gegründet. Zu den Jubiläumsaktivitäten gehörte auch ein Treffen der Nachkommen berühmter Familien dieser ehemaligen deutschen Kolonie, wie Diesendorf, Karle und Rauschenbach. Die Teilnehmerin der Veranstaltung, Anastassija Diesendorf, erzählt von ihren Vorfahren.

Eingang zur einzigen gebauten Metrostation in Omsk
Regionen

Russische U-Bahn, die nicht existiert

Einwohner großer russischer Städte träumen davon, eine Metro zu haben. Sie träumen so sehr, dass sie selbst Metropläne zeichnen und wahrscheinlich bereit wären, Geld für den Bau zu sammeln, wenn er nicht Milliarden kosten würde. Die MDZ sammelt Geschichten aus Regionen, in denen der Untergrund zu einer urbanen Legende geworden ist.

Denkmal für die Opfer des Stalin-Regimes in Magadan, wohin Semjon Michailow 1938 verschickt wurde
Gesellschaft

Kinder des Gulag: Für das Recht auf Heimkehr

Kürzlich wies ein Moskauer Bezirksgericht das Bürgermeisteramt an, eine Wohnung für die 76-jährige Jelisaweta Michailowa, die Tochter eines Opfers des Stalin-Regimes aus der Hauptstadt, zu kaufen. Wenn dies geschieht, können auch andere Kinder des Gulag, die seit mehr als 30 Jahren auf eine solche Entschädigung warten, damit rechnen. Die Moskauer Behörden wollen jedoch gegen die Entscheidung des Gerichts Berufung einlegen.

Die Gedenkstätte für die Opfer politischer Verfolgung in Moskau
Gesellschaft

Von Verrätern zu Opfern und zurück

Russlands Generalstaatsanwaltschaft will nun offiziell die Rehabilitierung von Opfern politischer Verfolgung zu Sowjetzeiten rückgängig machen, wenn es sich bei den Betroffenen um „Handlanger der Nazis und Vaterlandsverräter“ gehandelt hat. Wer ist damit gemeint?