Artjom Drabkin
Gesellschaft

Interview mit Artjom Drabkin über sein Projekt iremember

In den 25 Jahren des Projekts „I Remember“ (iremember.ru) haben Artjom Drabkin und seine Kollegen rund 4000 Interviews mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs geführt – Rotarmisten, Alliierte und Kriegsgegner. Mit der MDZ sprach der Projektgründer über Oral History, die Arbeit in Russland und Deutschland und die Besonderheiten der Bewahrung der historischen Erinnerung.

Das neue Produkt der russischen Luftfahrtindustrie steht noch im Hangar, anstatt zu fliegen.
Wirtschaft

„Baikal“ bleibt im Nebel

Das „Baikal“-Flugzeugprojekt scheint in ein weiteres Luftloch gefallen zu sein. Investitionen in Höhe von 14 Milliarden Rubel haben offensichtlich nicht geholfen, und die Hoffnungen auf eine neue Luftmaschine rein russischer Bauart sind noch nicht erfüllt. Aber es scheint, dass der alte Lastesel An-2 weiterhin seinen Dienst leisten kann.

Eingang zur einzigen gebauten Metrostation in Omsk
Regionen

Russische U-Bahn, die nicht existiert

Einwohner großer russischer Städte träumen davon, eine Metro zu haben. Sie träumen so sehr, dass sie selbst Metropläne zeichnen und wahrscheinlich bereit wären, Geld für den Bau zu sammeln, wenn er nicht Milliarden kosten würde. Die MDZ sammelt Geschichten aus Regionen, in denen der Untergrund zu einer urbanen Legende geworden ist.

Das spektakuläre Gebäude des damaligen Elektrizitätswerks ist aus dem Stadtbild nicht wegzudenken
Kultur

Moskauer Kultur-Kraftwerk in Top 100 meistbesuchter Museen der Welt

Das erst vor vier Jahren neu eröffnete Kulturzentrum, das in einem mehr als hundert Jahre alten Kraftwerk inmitten Moskaus liegt, scheint das Ziel des italienischen Architekten Renzo Piano erreicht zu haben. Inzwischen ist das Industriedenkmal einer der attraktivsten Orte für Menschen aus aller Welt.

Botschafter Alexander Graf Lambsdorff
Meinung und Medien

Unbequeme Antworten im Interview mit dem Botschafter Lambsdorff

Am 5. Mai 2025 erschien auf der Webseite der deutschen diplomatischen Vertretung in Moskau ein Interview mit Botschafter Alexander Graf Lambsdorff. Nichts Überraschendes: Die deutsche Botschaft veröffentlicht regelmäßig Interviews und Reden ihres Leiters. Aber diese Publikation unterscheidet sich von anderen. Warum? Und was empfiehlt das russische Außenministerium russischen Journalisten, wenn sie sich auf solche Gespräche vorbereiten wollen?

Moskauer Fluss-Nordbahnhof
Moskau

Hafen der fünf Meere

Im 16. Jahrhundert wurde Moskau das „Dritte Rom“ und die „Stadt auf sieben Hügeln“ genannt. Im 20. Jahrhundert wurde es zum „Hafen der fünf Meere“. Und obwohl es immer noch Hügel gibt, kann man die Meere von Moskau aus nicht sehen. Warum ist Moskau ein „Seehafen“ und ist es überhaupt möglich, mit einem Schiff von der Hauptstadt zum Meer zu gelangen?

Kalinnik in Rjasan
Regionen

Nach Rjasan: Geschmackvolle Reise

Rund 200 Kilometer südöstlich von Moskau liegt eine historisch bedeutende Stadt, die verschiedene Sinne erfreut: Rjasan. Bequem mit Auto und Zug erreichbar, ist sie ein ideales Ausflugsziel, um in die Geschichte einzutauchen – auch mit dem Gaumen.

Surab Zereteli
Kultur

Der Moskauer Georgier: Surab Zereteli

Sehr umstrittene Kunstprojekte in der Hauptstadt sind mit seinem Namen verbunden. Andererseits war sein Talent als Künstler offensichtlich. Darüber hinaus können sich viele Künstler mit einem freundlichen Wort an Surab Zereteli erinnern. Vielen hat er geholfen. Zum Tod des Meisters.