Zeitgeschehen

Otfried Preußler: Eine Hommage von einer russischen Leserin

Er hat den Räuber Hotzenplotz erfunden und viele andere Kinderbuchfiguren. Am 20. Oktober würde der deutsche Schriftsteller Otfried Preußler (1923-2013) 100 Jahre alt. Seine Bücher wurden weltweit 50 Millionen Mal gedruckt und in 55 Sprachen übersetzt, auch ins Russische. Aber das ist nicht das Einzige, das Preußler mit Russland verband.

Russlands Deutsche

Hundertmal abwägen: Deutscher per Gerichtsbeschluss

Den Eintrag zur Nationalität in russischen Urkunden zu ändern, wird immer schwieriger. Die MDZ schrieb den Bericht einer 33-jährigen Moskauerin nieder. Um sich eine Deutsche nennen zu können, ging sie vor ein Revisionsgericht. Die Frau möchte weder ihren Vornamen noch ihren deutschen Familiennamen preisgeben.

Natalie Pawlik
Zeitgeschehen

Achtung, das Tor schließt sich!

Die Bundesregierung versprach, das Bundesvertriebenengesetz so anzupassen, „dass wir wieder zur alten Aufnahme zurückkommen.“ Die Reden der Politiker flößen den Rückkehrwilligen Optimismus ein, der Text des Gesetzesentwurfes aber nicht.

Gesellschaft

Blüte und Niedergang eines Bildungsprojektes

Die Moskauer Higher School of Economics (HSE) galt einst als liberalste russische Hochschule. Aber jetzt verlassen viele Gründerväter die Uni. Was an der HSE passiert, erinnert an die Situation an der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften, die in den 1990er Jahren ein Anziehungspunkt für Studenten und Wissenschaftler war und dann eine Abwanderung von Professoren erlebte.

Wirtschaft

Moshe Israilewitch wäre dagegen

Drei Tage, 100 Sitzungen, 700 Referenten und Moderatoren. Das Wirtschaftsforum in Wladiwostok ist zu einem bedeutenden Ereignis für die Region und für alle in Russland tätigen Unternehmer geworden. Während einige Regierungsbeamte ihnen Angst machen, versuchen andere, sie zu beruhigen.

Moskau

Moskauer Metro drängt in die Vororte

Am Stadtgeburtstag, der in diesem Jahr am 9. September gefeiert wurde, eröffneten der hauptstädtische Bürgermeister Sergej Sobjanin und der russische Präsident Wladimir Putin offiziell eine neue Linie der Moskauer Durchmesserlinien (MZD). Die Feierlichkeiten sind vorbei, nun können Moskauer und Bewohner der Vororte die Vorteile der neuen Verkehrslinie beurteilen. Es gibt jedoch auch Nachteile.

Russlands Deutsche

Ein Wunder ohne Fortsetzung

1000 Kilometer, eine Woche, 20 Orte: Unter Anleitung von Wissenschaftlern haben junge Leute das ehemalige Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen in der Region Wolgograd erkundet. Ihre Erkenntnisse in Wort und Bild fließen in eine Datenbank ein. Veranstaltet wurde die ethnografische Expedition vom Jugendring der Russlanddeutschen. Für die MDZ schildert Teilnehmerin Regina Froschgeiser (31), Studentin für Marktforschung an der Moskauer Higher School of Economics, ihre Eindrücke. Sie fielen ernüchternd aus.