Gesellschaft

Nachworte auf ein verflossenes Land: Russen über das Ende der Sowjetunion

Gäbe es die Sowjetunion noch, dann würde sie heute seit 99 Jahren bestehen. Gegründet am 30. Dezember 1922, trat das rote Riesenreich jedoch bereits Ende 1991 relativ sang- und klanglos von der Weltbühne ab. Zuvor hatten alle 15 Unionsrepubliken nacheinander ihren Austritt aus dem Staat erklärt. Wie haben gewöhnliche Russen diese Zeit erlebt? Die MDZ lässt an dieser Stelle einige zu Wort kommen.

Gesellschaft

30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion: Szenen eines sowjetischen Lebens in Murmansk

Elf Schuljahre, neun Schulen: Weil der Vater von Marina Lischtschinskaja ein sowjetischer Militärarzt war, blieb die Familie nie lange an einem Ort. 1948 in Moskau geboren, verbrachte die spätere Philologin ihre Kindheit hauptsächlich im Baltikum. Doch vor 60 Jahren, mit 13, ging es für sie nach Murmansk in den äußersten Norden. Warum ihr Herz erst blutete, aber noch heute für die Stadt schlägt, hat sie der MDZ erzählt.

Minderheit
Gesellschaft

„Man muss die Minderheit fühlen“

Bernd Fabritius ist seit April 2018 Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Im MDZ-Interview spricht er über seine Amtszeit und darüber, wie es mit der Förderung der Deutschen in Russland weitergehen könnte.

Wirtschaft

Wie Moskau zur Hauptstadt der Elektrobusse wurde

Nirgends in Europa sind mehr Elektrobusse unterwegs als in Moskau. Die russische Hauptstadt betreibt die Modernisierung des Busverkehrs im Eiltempo. Ab diesem Jahr werden keine neuen Dieselbusse mehr gekauft. Die Elektrobusse werden nun zum Teil direkt in Moskau endmontiert.

Viktor
Gesellschaft

Menschlichkeit für einen Lebenslänglichen

Seit zehn Jahren kümmert sich die Moskauer Unternehmerin Alexandra Slawjanskaja um einen lebenslänglich Inhaftierten. Mit ihrer Arbeit will sie das Leben im Gefängnis ein wenig erträg­licher gestalten und die russische Gesellschaft ein wenig humaner machen.