Politik

Vom russischen Umgang mit Extremisten

Oppositionelle stehen drauf, die Taliban bald wohl nicht mehr. Die Liste extremistischer und Terrororganisationen ist ein Sinnbild russischer Politik. Und zeigt deren Zwänge und Widersprüche auf.

Politik

Die unheimliche Wandlung der Ella Pamfilowa

Einst schütze Ella Pamfilowa Aktivisten vor einem allzu übergriffigen Staat. Heute schließt sie diese Menschen von Wahlen aus. Die Leiterin der Wahlkommission hat eine erstaunliche Wendung hingelegt.

Freizeit in Moskau

Der „Grüne Ring“: Auf Schleichwegen durch die große Stadt

In Moskau geht es auch verkehrsmäßig rund. Vom Boulevardring bis zur Ringautobahn, von den Metro-Ringlinien bis zum Zentralen Eisenbahnring ist die Stadt ein einziger Kreisverkehr. Nicht zu vergessen der „Grüne Ring“. Nie gehört? Dann lesen Sie mal, wie man auf dieser 160 Kilometer langen Wander- und Fahrradroute Moskau von einer ganz anderen Seite erleben kann.

Zeitgeschehen

Leningrad: „Größte Stadtkatastrophe im Zweiten Weltkrieg“

Die meisten Leningrader bekamen im Zweiten Weltkrieg nicht einen einzigen deutschen Soldaten zu Gesicht. Dennoch starb zwischen 1941 und 1944 ungefähr jeder Dritte von ihnen, während die Wehrmacht draußen vor den Toren der Stadt stand. Ab dem 8. September vor 80 Jahren war Leningrad eingeschlossen. Über eines der traurigsten Kapitel des Krieges hat die MDZ mit dem deutschen Historiker Jörg Ganzenmüller von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gesprochen, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg in Weimar ist.

Gesellschaft

Skaten unter Hammer und Sichel

Schon Ende der 1970er Jahre wurde das erste sowjetische Skateboard produziert, in den 1980ern war Saratow die „Skater-Hauptstadt“ der UdSSR. Es blühte eine Kultur mit Wettbewerben und Fachmagazinen.

Feuilleton

Wieder da oder nie weg? Dowlatow lässt grüßen

Vor vielen Jahren bekam MDZ-Chefredakteur Igor Beresin zufällig einen Erzählband von Sergej Dowlatow in die Hände und war überwältigt. Fortan versuchte er zu schreiben wie Dowlatow, verschlang dessen Bücher und wechselte sogar die Zigarettenmarke, um ihm ähnlicher zu sein. Anfang September wäre der russische Schriftsteller 80 Jahre alt geworden. Warum ist er heute aktuell wie nie?

Politik

Der Blick von ganz unten auf die Wahl ganz oben

Die russischen Parlamentswahlen Mitte September werden an den Machtverhältnissen kaum etwas ändern. Doch an der Basis hat es in den letzten Jahren durchaus Bewegung gegeben. Viele kritische Geister sind zu Volksvertretern geworden, so wie der Moskauer Alexej Gussew (31) in seinem Stadtteil Tscherjomuschki. Hier sagt der Historiker, warum ein lange geplantes Interview mit der MDZ nun online stattfinden musste, wie er die Dumawahlen sieht und was die Voraussetzung für Wandel ist.