Politik

Vor Moskau ist der Krieg ganz nah

Auch am 22. Juni wird in Russland an den Krieg erinnert, aber ganz anders als am 9. Mai. Es ist ein Tag der Trauer, die sich quer durch alle Familien zieht, selbst 80 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion. Die Erinnerung hat dabei ganz verschiedene Formen.

Freizeit in Moskau

Der Moskwitsch: ein Sowjet-Volkswagen mit Opel-Wurzeln

Man muss schon etwas länger auf der Welt sein, um ihn noch regelmäßig auf der Straße gesehen zu haben. Der Moskwitsch ist Geschichte – aber sie ist es wert, erzählt zu werden. Das tut gerade das Moskauer Verkehrsmuseum im Pavillon 26 des WDNCh mit einer sehenswerten Ausstellung. Es ist nur eines von einem halben Dutzend Automuseen in Moskau.

Gesellschaft

Fertiggerichte statt Zugrestaurant

Die russische Eisenbahn möchte das gastronomische Angebot im Zug umgestalten. Die Speisewagen sollen weitgehend verschwinden und durch Bistrowagen mit aufgewärmtem Essen ersetzt werden. Das Ende der Reisekultur? Oder wird niemand den „Waggon-Restaurants“ nachtrauern?

Wirtschaft

Wirtschaft setzt auf Dialog in Krisenzeiten

Anfang Juni trafen sich beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum in- und ausländische Wirtschaftsvertreter. Die Veranstaltung ist traditionell auch politisch bedeutsam und war diesmal besonders spannungsgeladen: Pandemie und Konfrontation hatten sonstige Gesprächsformate ausgedünnt. Welche Themen die deutsche Wirtschaft auf dem Forum setzte, darüber schreibt der AHK-Vorstandsvorsitzende Matthias Schepp in seiner MDZ-Kolumne.

Gesellschaft

Seit 90 Jahren: Roter Teppich auf Rädern

Es ist auch heute noch ein Erlebnis, mit dem „Roten Pfeil“ zwischen Moskau und St. Petersburg unterwegs zu sein. Bei seiner Premiere am 10. Juni 1931 war Russlands ältester Premiumzug aber geradezu eine Sensation.

Russlands Deutsche

Kostroma und die Deutschen – gestern und heute

Es steht oft etwas im Schatten anderer altrussischer Städte wie Jaroslawl oder Wladimir: Doch Kostroma, fünf Jahre jünger als Moskau, ist nicht nur historisch bedeutend, sondern gehört zu den bezauberndsten Orten an der Wolga. In seiner langen Geschichte haben auch Deutsche ihre Spuren hinterlassen. Die deutsche Minderheit in der Stadt ist bis heute überaus aktiv.

Allgemein

Moskau: Die meisten Straftaten geschehen in der City

Moskau ist eine relativ sichere Stadt. Wo dennoch die meisten Verbrechen begangen werden, zeigt der „Atlas der russischen Kriminalität“, der von dem Magazin „Projekt“ veröffentlicht wurde. Er zeigt, dass Straftaten vor allem im Zentrum begangen werden. Und dass Eigentumsdelikte immer mehr ins Internet wandern.