Russlanddeutsche

Für die Deutschen aus Russland

Am 21. Februar hat die Welt den Tag der Muttersprache begangen. Was es dabei zu feiern gibt, mag nicht jedem sofort einleuchten. Das ist kein Unabhängigkeitstag, der erst erkämpft werden muss. Doch manchmal gilt das auch für das Recht auf die Muttersprache, wie Nelli Kossko weiß. Ein Porträt.

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Die süße Seite von St. Petersburg

Selbst vor der Eremitage bilden sich in der Regel keine Schlangen, vor der Bäckerei mit der Aufschrift „Pyschki“ ein paar Straßen weiter aber schon. Die Location genießt einen legendären Ruf und gehört zu den 16 Läden in St. Petersburg, die 2008 von der Stadtregierung in ein „Rotes Buch“ besonders schützenswerter Orte aufgenommen wurden.

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Eine Stadt, die süchtig macht

In Leningrad geboren, hat German Moyzhes sein halbes Leben in Deutschland verbracht. Doch nun ist zurück in seiner Heimatstadt. In der MDZ spricht er über „sein“ St. Petersburg und seine fünf Lieblingsorte in der Stadt.

Rjumotschnajas
Moskau

Moskaus neue Schnaps-Liebe

Einst waren Rjumotschnajas Lokale für schnelles und billiges Trinken und Essen. Im neuen Russland galten sie lange Zeit als Überbleibsel der Sowjetunion. Jetzt hat Moskau eine neue Welle erfasst, die zeigt, wie vielfältig Schnaps-Shots sein können.

Moskau

Deutsche Eistanz-Profis trainieren in Moskau

Am 23. März beginnen die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm. Die deutschen Eistänzer Katharina Müller (25) und Tim Dieck (24) fliegen direkt von Moskau dorthin. Die letzten Tage vor den Wettkämpfen leben sie praktisch auf dem Eis des Sportpalastes „Megasport“, doch sie nahmen die Einladung der MDZ an, im Gorki-Park eine Runde auf dem Eis zu drehen.

Russlanddeutsche

Vor 100 Jahren: Wie der Hunger an die Wolga kam

Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hatten für kein Land so dramatische Folgen wie für Russland. Doch die Zeit dazwischen war für die dortige Bevölkerung teils noch schicksalhafter. Vor 100 Jahren, im Frühjahr 1921, breitete sich vor allem im Wolgagebiet eine verheerende Hungersnot aus, die Millionen Menschenleben kostete und erst 1922 allmählich abklang. Zehn Jahre später wiederholte sich diese humanitäre Katastrophe. Was das für die Wolgadeutschen bedeutete, darüber sprach die MDZ mit dem Saratower Historiker Arkadij German.

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Auf Tschechows Spuren: Ein Deutscher in Tomsk

Tomsk ist ungefähr doppelt so weit von Moskau entfernt wie Berlin – nur in östlicher Richtung. Hierher hat es vor einiger Zeit den Deutschen Matthias Frey (45) verschlagen. In einer neuen MDZ-Serie erzählt der Lehrer, wie es sich in Sibirien lebt.