Coronavirus

Mit Goethe und russischen Nachbarn durch die Corona-Wochen

MDZ-Autor Frank Ebbecke ist länger in Moskau als die meisten Moskauer und hat hier schon diverse Krisen er- und überlebt. Aber das noch nicht: Weil er zur Kategorie 65+ gehört, betraf ihn die Selbstisolation sogar noch früher als andere. Hier schreibt er über das Aushalten und Innehalten in Zeiten von Corona.

Coronavirus

Moskaus Geisterbahnen

Das vertraute Gedränge in Moskaus Metro ist gespenstischer Leere gewichen. Wer jetzt noch unterwegs sein muss, erlebt eine unterirdische Geisterstadt mit dem Geruch von Desinfektionsmittel. Was Moskaus Verkehrsbetriebe gegen das Virus unternehmen.

Feuilleton

Wiederentdeckt: Das Epos von der Wolga

Stalin verhinderte die Veröffentlichung und machte ihn damit zur Legende: „Wir selbst“ von Gerhard Sawatzky gilt als wahrscheinlich wichtigster Roman der Russlanddeutschen. Der Germanist Carsten Gansel hat den lange verschollen geglaubten Roman nun in Moskau aufgespürt.

Coronavirus

Telemedizin: Boom in der Krise

Mit seiner Größe und vielen abgelegenen Gebieten ist Russland ein geeigneter Markt für die Telemedizin. Doch bisher hatte es die junge Branche schwer. Durch Covid-19 ändert sich das nun.

Gesellschaft

Der Stolz der Liquidatoren von Tschernobyl

Der Reaktorunfall von Tschernobyl am 26. April 1986 hat nicht nur vor Ort seine Spuren hinterlassen. Er ist auch in die Biografien der sogenannten Liquidatoren eingegangen, die mit den Folgen kämpften oder auch Erkenntnisse aus der Katas­trophe zu gewinnen versuchten. 600.000 Menschen aus der gesamten Sowjetunion sollen es gewesen sein, darunter der Biologe Andrej Kitschigin aus Syktywkar. In der MDZ spricht er darüber, wie er als Wissenschaftler diese Zeit erlebte.

Zeitgeschehen

Leipzigs orthodoxe Kirche im Porträt

„Verlassen Sie nie die Stadt Leipzig, ohne die russische Gedächtniskirche zu besuchen!“, heißt es auf einer Postkarte von 1913. Tatsächlich ist das orthodoxe Gotteshaus einzigartig in Leipzig, allein wegen seiner Architektur. Doch während der Coronakrise steht Erzpriester Alexej Tomjuk vor denselben Herausforderungen wie andere Geistliche. Der MDZ hat er die Pforten der Kirche geöffnet und über sich und seine Arbeit gesprochen.