Zeitgeschehen

Kriegsgefangene und ihre Familien: Wieder unter einem Dach

Die Millionenstadt Perm und die dazugehörige Region liegen am östlichen Ende von Europa. Von hier, aus dem Vorland des Urals, wurden tausende junge Männer vom großen Krieg mitten ins Herz von Europa geschleudert. Manche von kamen in Kriegsgefangenenlager auf dem Gebiet von Niedersachen. Was das für Menschen waren, zeichnet jetzt eine bewegende deutsch-russische Ausstellung nach – durch das Prisma der Familien, aus denen sie herausgerissen wurden.

Politik

Für Rechtspopulisten zu pragmatisch

Europa wählt ein neues Parlament. Und es wird befürchtet, dass populistische Parteien mit Unterstützung Russlands an Macht gewinnen. Experten sehen das unterschiedlich. Jedoch meinen sie, dass Europa als ganzes für Moskau nicht interessant sei.

Freizeit in Moskau

Eine Stadt wehrt sich

Moskau hatte Glück. Das Schicksal vieler anderer europäischer Metropolen, die von den deutschen Bombern im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurden, blieb Moskau erspart. Einen großen Anteil daran hatten die Menschen in der Stadt, die eine Flugabwehr organisierten und wichtige Ziele tarnten. Das Museum Moskaus zeigt in einer Ausstellung, wie die Bewohner die Verteidigung ihrer Stadt organisierten.

deutsche
Meister & Magnete

Ein deutsches Leben zwischen Ost und West

Zielstrebigen, aber sichtlich entspannten Schrittes nähert sich Professor Dr.-Ing. Dr. h.c. Dietrich G. Möller seinem beruflichen Zuhause im repräsentativen Moskauer Stadtviertel Samoskworetschje, einem der ältesten der russischen Hauptstadt. Den weitläufigen Empfang der Siemens-Zentrale in Russland, die er seit 2006 geleitet hat, überwacht eine mannshohe Bronzestatue des Carl Heinrich Siemens (1895 zu von Siemens …

Feuilleton

Als die rote Welle kam

Sie kam als Touristin und blieb als Bewunderin der Leningrader Rockszene: Die amerikanische Musikerin und Produzentin Joanna Stingray war die wichtigste Förderin sowjetischer Rockmusik im Westen. Jetzt hat sie ihre Erinnerungen veröffentlicht.

Feuilleton

Der letzte Schrei

In der Tretjakow-Galerie findet derzeit die größte russische Ausstellung Edvard Munchs seit 40 Jahren statt. Vor allem das weltberühmte Bild „Der Schrei“ lockt die begeisterten Hauptstädter in die Schau des norwegischen Malers.

Schaurma
Freizeit in Moskau

Sattmacher aus dem Orient

Moskau ist ein Mekka für Freunde des schnellen Essens. Doch trotz eines schier unbegrenzten Angebotes an Speisen schwören die Menschen in Russlands Hauptstadt auf Schaurma, die arabische Variante des in Deutschland beliebten Döners. Die MDZ hat die besten getestet.

Politik
Gesellschaft

Wenn nur die Politik nicht wäre

Einfach waren die vergangenen Jahre nicht. Denn auf der großen politischen Bühne bestimmten und bestimmen vorwiegend Misstöne das deutsch-russische Verhältnis. Diese Spannung kaschiert, dass Deutschland immer noch ein hohes Ansehen in Russland genießt und dass die Menschen einiges voneinander lernen können und wollen.

Gesellschaft

Eine Ikone mit Fähnchen

Im Frühjahr 1945 knipste der legendäre Fotokorrespondent Jewgeni Chaldej eine junge Militärpolizistin vor dem Brandenburger Tor. Die Aufnahme ist in Russland eine Ikone. Die MDZ hat die Abgebildete besucht und mit ihr über den Krieg, ihre Erinnerungen an die deutsche Hauptstadt und das berühmte Foto gesprochen.

Gesellschaft

Soziologe Gudkow: Kritik des Sowjetmenschen

Denen, die durch die sowjetische Schule gegangen sind, wird gerade in Russland oft nachgesagt, aus besonderem Holz geschnitzt zu sein: hilfsbereit, selbstlos, hohen moralischen Standards und immateriellen Werten verpflichtet. Der Soziologe Lew Gudkow, Direktor des Lewada-Zentrums, beschreibt den Sowjetmenschen jedoch ganz anders. Was er bei einer Diskussion aus der Reihe „Homo Sovieticus: 100 Jahre Sowjetmensch“ der Jegor-Gaidar-Stiftung und des Jüdischen Museums sagte, lesen Sie hier.