Zeitgeschehen

Zwischen den Fronten: Eine Rede im Bundestag und ihr Echo

Geht es nach der Resonanz in Russland, so hat kein Politiker und auch kein anderer Prominenter die Rede des Jahres gehalten, sondern ein 16-jähriger Gymnasiast aus Sibirien. Zweieinhalb Minuten sprach der Zehntklässler Mitte November im Bundestag und war auf einen Schlag in aller Munde,
weil er dabei die Toten auf deutschen Soldatenfriedhöfen als „unschuldig gestorben“ bezeichnete. Was folgte, war eine Kontroverse, wie sie in Russland Seltenheitswert besitzt. Aber was sagt man eigentlich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dazu, der mit seinem Schülerprojekt hinter dem Auftritt im Bundestag stand?