Politik

MDZ-Umfrage vor der Präsidentschaftswahl: Wie geht es dir, Russland?

2012 trat Wladimir Putin seine dritte Amtszeit als Präsident an. Seitdem hat sich viel ereignet: Olympia in Sotschi, Krim-Anschluss, Sanktionen, Syrien. Russland ist in der Weltpolitik wieder wer, aber zu welchem Preis? Vor der Präsidentschaftswahl am 18. März haben sich die MDZ-Redakteure in ihrem russischen Bekanntenkreis umgehört, wie sich das Leben der Menschen in diesen sechs Jahren entwickelt hat. Volkes Stimme zum Stand der Dinge.

Politik

Im Dienste des Präsidenten

Künstler, Ärzte, Sportler und Unternehmer: Sie alle machen Wahlkampf für Wladimir Putin. Damit unterstreicht er seinen Volkscharakter. Ein Überblick über die sogenannten „Vertrauensleute“ des Präsidenten.

Sport

Vier Jahre nach Sotschi

Übermorgen beginnen die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang. Heute vor vier Jahren, am 7. Februar 2014, war Auftakt für die vorigen Spiele in Sotschi. Das Narrativ dazu ist für viele schon längst fertig. Von Anfang an eine Schnapsidee, stehen die „Putin-Spiele“ heute für Gigantismus und Doping. Ein Negativbeispiel. Oder? Oder!

Wirtschaft

Alissa geht bei Twitter in die Lehre, nicht bei Gogol

Gasprom und Rosneft sind Russlands Wirtschaftsgiganten, aber nicht unbedingt cool. Viele Russen identifizieren sich lieber mit dem Internetdienstleister Yandex. Der feierte jetzt 20. Geburtstag. Sogar Putin kam. Und plauderte mit Alissa (Алиса), dem neuen Sprachassistenten. Noch redete man eher aneinander vorbei. Aber das hat ja fast schon Tradition.

Kieschnick
Zeitgeschehen

Lehrer Robert Kieschnick: Sechs Jahre Russland in einem Interview

An der Deutschen Schule Moskau sind gerade Sommerferien. Das nächste Schuljahr beginnt dann Ende August bereits ohne Geschichts- und Geografielehrer Robert Kieschnick, der sechs Jahre an der DSM unterrichtete. Er kehrt nach Deutschland zurück und tritt eine Stelle an einem Hamburger Gymnasium an. Zuvor spricht der 35-Jährige in der MDZ über seine Zeit in Russland.

Wirtschaft

Hier fängt die Zukunft an: Wie Russland die Digitalisierung forciert

Wenn man den Kaffee mit Apple Pay bezahlt, zum nächsten Termin mit Uber fährt und die Schuhe im Internet bestellt, ist man im digitalen Zeitalter angekommen. In Russland klappt das im privaten Bereich sehr gut, doch in der Industrie kommt die Zukunft nur langsam an. Ein «nationales Programm» soll die Wirtschaft ins Netz bringen.