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Staat im Staate: Das Tschetschenien von Ramsan Kadyrow

Unlängst hat die MDZ darüber berichtet, wie Tschetschenen an der weißrussisch-polnischen Grenze versuchen, in den Westen zu gelangen – wieder und wieder. Was ist dieses Tschetschenien für ein Fleckchen Erde, dass von dort jedes Jahr tausende Menschen fliehen? Ein Besuch vor Ort.

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Ein Dorf, das (nicht) von gestern ist

Viele Dörfer in Russland trauern den Kolchosen und der Vollbeschäftigung aus Sowjetzeiten nach. Nicht so Wjatskoje. Die 800-Seelen-Gemeinde rund 300 Kilometer nordöstlich von Moskau lüftet gerade ihren sowjetischen Grauschleier, so dass eine frühere Vergangenheit zum Vorschein kommt: Seine Blütezeit erlebte der Ort nämlich im 19. Jahrhundert. Mit zahlreichen bereits restaurierten Bauten, Museen und dem Status eines der schönsten Dörfer Russlands lockt er heute um die 100.000 Besucher pro Jahr an.

Die Ausläufer der Sajany am Baikalufer / Peggy Lohse
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Der grüne Traum: 100 Jahre Nationalparks in Russland

Seit 1917 gibt es in Russland ein Nationalparksystem, das in seiner groben Form sogar sämtliche politischen Systemwechsel bis heute überstanden hat. Aber Natur- und Umweltschutz ist auch in Russland umstritten, weil er die oft kommerziellen Interessen anderer begrenzen will. Was sich in den letzten 100 Jahren getan hat und wo bis heute noch Konfliktpunkte liegen.

Reisepalast Twer von außen 2017 / Peggy Lohse
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Ein Palast zur Rast

Twer restauriert ein Stück russisch-deutsche Geschichte: den Reisepalast der Zarin Katharina der Großen am Ufer der Wolga.

"Little Italy" heißt das Gut der Mazzas in Mednoje / Peggy Lohse
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Allerlei Käse: Italienische Traditionen erobern ein russisches Dorf

Im Dorf Mednoje bei Twer macht ein rüstiger Italiener mit seiner russischen Frau seit fast 20 Jahren italienischen Käse nach Traditionsrezepten: Ricotta, Mozzarella, Parmesan & Co. Der Hof gilt als Vorbild in Sachen Bio-Landwirtschaft in der Region. Wohl vor allem dank seinem eigensinnigen Hausherren Pietro Mazza.

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Von Berg- und Turmspitzen: Wie Inguschetien Touristen in den Kaukasus lockt

Hören wir Kaukasus, denken wir sofort an steile Felswände, Tschetschenien-Kriege und -Flüchtlinge, Anti-Terror-Operationen des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB… Kann diese Region ein Tourismus-Zentrum werden? „Ja“, meinen und hoffen viele Menschen vor Ort, wie zum Beispiel in dem kleinen Bergort Armhi in der russischen Teilrepublik Inguschetien.