Beim dritten Moskauer Gespräch 2017 erörterten die deutschen Stiftungsvertreter die bevorstehende Bundestagswahl. / Peggy Lohse
Politik

Visionen gesucht

Moskauer Gespräche III: Deutsche Stiftungen in Moskau diskutieren, wer und wie am besten die Bundestagswahlen im September gewinnen kann.

Politik

Alexej Nawalnyj vor Gericht: Worum geht es diesmal?

Vor einem Moskauer Gericht hat ein Prozess gegen den Kremlkritiker Alexej Nawalnyj begonnen, dem der russische Multimilliardär Alischer Usmanow Verleumdung vorwirft. Im Internet lieferten sich die beiden ungleichen Kontrahenten per Video bereits ein Rededuell. Nawalnyj war dabei sichtlich in seinem Element, nahm es mit der Wahl seiner Mittel aber nicht so genau. Das könnte sich rächen.

Politik

Alte Schule: Wie die Ukraine auf den Spuren der DDR wandelt

Sie haben durchaus die Absicht, eine Mauer zu errichten, auch als „Europäischer Wall“ bezeichnet. Während dieses Projekt nur schleppend vorankommt, hat Kiew jetzt die Ukraine in einer wahren Sanktionsorgie noch weiter von Russland abgegrenzt. Der systematische Abbruch aller Brücken erinnert an die Irrwege eines untergegangenen deutschen Staates.   

Tschetschenien
Politik

Schwule, sagen Sie? Bei uns doch nicht!

Mit zwei Enthüllungsreports, die eine Gewaltwelle gegen Homosexuelle in Tschetschenien belegen sollen, hat die „Nowaja Gaseta“ Anfang April das In- und Ausland aufgeschreckt. Wie Vertreter der Kaukasusrepublik lautstark zu diesem Tabuthema schweigen, lässt tief blicken. Ein Zusammenstellung der Reaktionen in Auszügen, aber ungefiltert.

Politik

13 Jahre nach Beslan: Wie viel Gewalt darf Gewalt bekämpfen?

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Russland zur Zahlung von knapp drei Millionen Euro an Hinterbliebene der Opfer der Geiselnahme in einer Beslaner Schule im September 2004 verpflichtet. Den Behörden werden der Situation unangemessene Maßnahmen beim Sturm der Schule vorgeworfen. Dabei sind Ereignishergang und die ihn betreffenden Einschätzungen bis heute umstritten.

Politik

Das Zünglein an der Waage

Lange verlief die Integration von Einwanderern aus der früheren Sowjetunion in Deutschland relativ geräuschlos, bis der Fall Lisa vor einem Jahr plötzlich Trennlinien offenbarte, die bis dahin niemand wahrgenommen hatte und die erst jetzt thematisiert werden. Vor den Bundestagswahlen entdeckt nun auch die deutsche Politik diese Gruppen als neue Klientel.