Zeitgeschehen

Müllproblem in Russland: Es stinkt zum Himmel

Russland versinkt im Müll. Jährlich landen 70 Millionen Tonnen Abfall auf Deponien. Das Umweltjahr beflügelte das Land zu neuen Lösungen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Offen bleibt aber, ob der Abfall verbrannt oder recycelt wird.

Zeitgeschehen

LGBT in Russland: Angriffe auf eine unsichtbare Minderheit

In Moskau lädt die Organisation „Resurs LGBTKIA“ jedes Jahr zu einer Konferenz ein, bei der es um Zusammenhalt und Erziehung in der Familie geht. Den Veranstaltungsort kennen normalerweise nur die Teilnehmer. Dieses Mal erfuhren jedoch auch LGBT-Gegner davon. Fünf Teilnehmerinnen wurden angegriffen und der letzte Konferenztag verlegt. Zwei Frauen berichten von dem Vorfall Anfang November 2017.

Zeitgeschehen

Zwischen den Fronten: Eine Rede im Bundestag und ihr Echo

Geht es nach der Resonanz in Russland, so hat kein Politiker und auch kein anderer Prominenter die Rede des Jahres gehalten, sondern ein 16-jähriger Gymnasiast aus Sibirien. Zweieinhalb Minuten sprach der Zehntklässler Mitte November im Bundestag und war auf einen Schlag in aller Munde,
weil er dabei die Toten auf deutschen Soldatenfriedhöfen als „unschuldig gestorben“ bezeichnete. Was folgte, war eine Kontroverse, wie sie in Russland Seltenheitswert besitzt. Aber was sagt man eigentlich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dazu, der mit seinem Schülerprojekt hinter dem Auftritt im Bundestag stand?

Majak
Zeitgeschehen

Ruthenium aus dem Nirgendwo

Verschweigt Russland erneut einen Atomunfall, fragten deutsche Medien Ende November. Im Westeuropa meint man, die Verantwortlichen für die kurzzeitig erhöhte Ruthenium-Konzentration in Europa gefunden zu haben: und zwar im Ural. In Russland gibt es auch andere Theorien.

Zeitgeschehen

#Metoo in Russland: Der Versuch einer Debatte

Als die „New York Times“ und der „New Yorker“ über sexuelle Übergriffe des Filmproduzenten Harvey Weinstein berichteten, löste das nicht nur in den USA eine Welle der Entrüstung aus. In Russland lief die Debatte etwas anders ab.

Zeitgeschehen

Fritz Pleitgen: Als Moskau ein schlafender Riese war

Fritz Pleitgen war Reporter im Kalten Krieg. Als Auslandskorrespondent berichtete er in den 70ern für die ARD aus Moskau. In den wilden 90ern und Anfang der 2000er Jahre bereiste er Russland, schrieb mehrere Bücher und drehte Dokumentationen. Im Gespräch mit der MDZ blickt er zurück.