Zeitgeschehen

Kaliningrad: Neues Haus für Russlanddeutsche

Die Chorgruppe «Königsberger Marzipan» singt bei der Eröffnung des Deutsch-Russischen Kultur- und Geschäftszentrums in Kaliningrad./Foto: RIA Novosti.

Anetta Siemens kann beruhigt in die Zukunft blicken. Die Russlanddeutsche war ein aktives Mitglied im Jugendclub des Deutsch-Russischen Hauses (DRH) in Kaliningrad. Am 4. Oktober wurde es feierlich wiedereröffnet. Jetzt nimmt Siemens ihre Arbeit im Begegnungszentrum wieder auf. …

Zeitgeschehen

Beutekunst: „Waldweiher“ bald wieder zu Hause

Wassilij Polenow war ein bedeutender russischer Maler, dessen Werke heute etwa in der Tretjakow-Galerie, im Russischen Museum und in seinem früheren Landhaus bei Tula zu finden sind. Das Ölbild „Waldweiher“ von 1881 geriet im Zuge des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland. 74  Jahre später kehrt es aus der Fremde nach Taganrog zurück.

Kieschnick
Zeitgeschehen

Lehrer Robert Kieschnick: Sechs Jahre Russland in einem Interview

An der Deutschen Schule Moskau sind gerade Sommerferien. Das nächste Schuljahr beginnt dann Ende August bereits ohne Geschichts- und Geografielehrer Robert Kieschnick, der sechs Jahre an der DSM unterrichtete. Er kehrt nach Deutschland zurück und tritt eine Stelle an einem Hamburger Gymnasium an. Zuvor spricht der 35-Jährige in der MDZ über seine Zeit in Russland.

Newa
Zeitgeschehen

Newa-Blues: Warum eine Friedensaktion im Unfrieden endete

Die deutsch-russische Verständigung hat es nicht leicht in diesen Tagen. Ausdauersportler Marco Henrichs wollte da ein Zeichen setzen: als Erster die Newa der Länge nach durchschwimmen und diese Aktion dem Frieden zwischen unseren beiden Ländern widmen. Doch aus dem gutgemeinten Vorhaben wurde nichts. Nach einigen Tagen in St. Petersburg reiste der Deutsche frustriert wieder ab.

Zeitgeschehen

Mit dem Rollstuhl durch Russland: Ein Deutscher erzählt von seinen Erfahrungen

Seit einem Sturz mit dem Mountainbike vor fünf Jahren ist der Marineoffizier Christian Tiffert querschnittsgelähmt. Das hindert den 40-jährigen Rostocker nicht daran, nun eben im kinngesteuer­ten Rollstuhl aktiv zu sein. Vor einiger Zeit hat er sich gefragt, ob er damit nicht auch Russland bereisen könnte. Die Antworten, die er in Deutschland bekam, waren eindeutig: Nie im Leben! Heute weiß es Tiffert besser.