Zeitgeschehen

Jörn Haese: Der Ruhestörer aus Deutschland ist wieder da

Der Randberliner Jörn Haese, gelernter Hotelfachmann, nimmt mit Mitte 40 ein Studium in der russischen Provinzstadt Orjol auf und geht der Leitung seiner Universität offenbar kräftig auf die Nerven, weil er ständig auf Missstände aufmerksam macht und keine Ruhe gibt, wenn die nicht behoben werden. Im Sommer 2017 weist man ihm die Tür. Aber Haese klagt sich mit Erfolg zurück, gewinnt Ende Januar auch die Berufungsverhandlung. Lesen Sie hier die Fortsetzung des MDZ-Interviews mit ihm. Einen Link zu Teil 1 finden Sie im Text.

Sport

Vier Jahre nach Sotschi

Übermorgen beginnen die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang. Heute vor vier Jahren, am 7. Februar 2014, war Auftakt für die vorigen Spiele in Sotschi. Das Narrativ dazu ist für viele schon längst fertig. Von Anfang an eine Schnapsidee, stehen die „Putin-Spiele“ heute für Gigantismus und Doping. Ein Negativbeispiel. Oder? Oder!

Zeitgeschehen

Vom Hör- in den Gerichtssaal: Ein Deutscher verliebt sich in die russische Provinz – und eckt an

Es dürfte nicht viele Deutsche geben, die einen solchen Narren an Russland gefressen haben wie Jörn Haese. Vor sieben Jahren war er das erste Mal hier, heute will er gar nicht mehr weg. Weil der 47-Jährige jedoch ein ziemlich unbequemer Zeitgenosse sein kann, hat ihn die Universität von Orjol einige Autostunden südlich von Moskau im Sommer 2017 aussortiert. Aber so einfach gibt sich Haese nicht geschlagen.

Zeitgeschehen

Müllproblem in Russland: Es stinkt zum Himmel

Russland versinkt im Müll. Jährlich landen 70 Millionen Tonnen Abfall auf Deponien. Das Umweltjahr beflügelte das Land zu neuen Lösungen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Offen bleibt aber, ob der Abfall verbrannt oder recycelt wird.

Zeitgeschehen

LGBT in Russland: Angriffe auf eine unsichtbare Minderheit

In Moskau lädt die Organisation „Resurs LGBTKIA“ jedes Jahr zu einer Konferenz ein, bei der es um Zusammenhalt und Erziehung in der Familie geht. Den Veranstaltungsort kennen normalerweise nur die Teilnehmer. Dieses Mal erfuhren jedoch auch LGBT-Gegner davon. Fünf Teilnehmerinnen wurden angegriffen und der letzte Konferenztag verlegt. Zwei Frauen berichten von dem Vorfall Anfang November 2017.