Zeitgeschehen

Beutekunst: „Waldweiher“ bald wieder zu Hause

Wassilij Polenow war ein bedeutender russischer Maler, dessen Werke heute etwa in der Tretjakow-Galerie, im Russischen Museum und in seinem früheren Landhaus bei Tula zu finden sind. Das Ölbild „Waldweiher“ von 1881 geriet im Zuge des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland. 74  Jahre später kehrt es aus der Fremde nach Taganrog zurück.

Sport

Totale Offensive

So sieht eine Krise aus, wenn man Gasprom heißt: Der Fußballklub Zenit St. Petersburg, bei dem der Konzern Mehrheitseigner ist, durfte diesen Sommer 85 Millionen Euro in Neuzugänge investieren, um endlich auch international angreifen zu können. Doch selbst viele Kritiker glauben, das Geld sei gut angelegt.

Baikonur
Russlands Nachbarn

Die letzte Stadt vorm Himmel: In Baikonur dreht sich die Erde langsamer

Baikonur ist der russische Weltraumbahnhof in Kasachstan, von dem aus einst Gagarin zu seiner Erdumrundung aufbrach und heute die ISS mit Nachschub versorgt wird. In der benachbarten Stadt gleichen Namens bereiten sich die Besatzungen auf ihre Flüge vor, doch ansonsten scheint dort die Zeit stehengeblieben zu sein. Russland zieht sich auf Raten aus Baikonur zurück, viele sitzen auf gepackten Koffern. Wir haben das Lebensgefühl in diesem traditionsreichen Ort einzufangen versucht, unter anderem im Gespräch mit Jugendlichen.

Kieschnick
Zeitgeschehen

Lehrer Robert Kieschnick: Sechs Jahre Russland in einem Interview

An der Deutschen Schule Moskau sind gerade Sommerferien. Das nächste Schuljahr beginnt dann Ende August bereits ohne Geschichts- und Geografielehrer Robert Kieschnick, der sechs Jahre an der DSM unterrichtete. Er kehrt nach Deutschland zurück und tritt eine Stelle an einem Hamburger Gymnasium an. Zuvor spricht der 35-Jährige in der MDZ über seine Zeit in Russland.

Newa
Zeitgeschehen

Newa-Blues: Warum eine Friedensaktion im Unfrieden endete

Die deutsch-russische Verständigung hat es nicht leicht in diesen Tagen. Ausdauersportler Marco Henrichs wollte da ein Zeichen setzen: als Erster die Newa der Länge nach durchschwimmen und diese Aktion dem Frieden zwischen unseren beiden Ländern widmen. Doch aus dem gutgemeinten Vorhaben wurde nichts. Nach einigen Tagen in St. Petersburg reiste der Deutsche frustriert wieder ab.