Gesellschaft / Moskau

Russland kommt zum Nikolaus

Im Angesicht des Heiligen Nikolaus reicht die Zeit nur für ein Stoßgebet. Trotzdem stehen in Moskau täglich mehr als 20 000 Menschen an, um vor dem Reliquienschrein zu beten, der erstmals in Russland zu sehen ist.

Gesellschaft

Die Grenzen in den Köpfen

Der russische Kosmonaut Sergej Rjasanskij fliegt am 28. Juli mit dem Raumschiff Sojus MS-05 ins All. Was ihn dort erwartet, weiß er ziemlich gut – er war 2013 schon einmal oben. Von den schönsten und den schwierigsten Seiten eines Raumflugs hat der 42-jährige Moskauer der MDZ während der Vorbereitungsphase auf dem Weltraumbahnhof in Baikonur erzählt.

Gesellschaft

Die Russen haben Europa in den Genen

Der größte Teil von Russland liegt in Asien. Doch die Russen sind aus europäischem Holz geschnitzt. Das behaupten zumindest Moskauer Genforscher unter Verweis auf eine Studie mit 2000 Probanden. Ihr Ergebnis: In der DNA der Russen liegt der Anteil der europäischen Wurzeln bei 89,5 Prozent.

Chruschtschowka
Gesellschaft

Die „Chruschtschowka“: Russlands erster Plattenbau hat ausgedient

Sie ist so berühmt wie berüchtigt: Russlands älteste Serien­immobilie, die „Chruschtschowka“, war eine soziale Wohltat, aber als erstes Kind des Massenwohnungsbaus auch mit vielen Geburtsfehlern behaftet. Jetzt sollen die Fünfgeschosser aus den 50er und 60er Jahren landesweit abgerissen werden – allein in Moskau betrifft das 8000 Häuser. Doch im Vergleich zu dem, was an ihre Stelle treten soll, sind sie im wahrsten Sinne des Wortes das kleinere Übel.

Il-96
Gesellschaft

Fliegen wie Putin: Il-96 soll als Verkehrsflugzeug reüssieren

Wer sich in Russland in ein Großraumflugzeug setzt, der fliegt mit Airbus oder Boeing. Das soll sich ändern. Laut russischen Medien ist regierungsamtlich beschlossene Sache, dass die einheimische Flugzeugindustrie zwecks Serienproduktion einen Flieger auf den neuesten Stand bringen wird, der eine illustre Vorgeschichte hat.

Arbeitsmigrant
Gesellschaft

Guten Tag, ich bin ein Arbeitsmigrant

In Russland kennt man Menschen wie Manutschechr Jakubow vor allem als Billigarbeitskräfte: auf Baustellen, Märkten oder bei der Stadtreinigung. Ansonsten sind Zentralasiaten wie er – überwiegend junge Männer aus Tadschikistan, Usbekistan und Kirgistan – im Alltag so gut wie unsichtbar. Aber wie lebt es sich als Arbeitsmigrant in Moskau? Ein Erfahrungsbericht.