Zeitgeschehen

Jörn Haese: Der Ruhestörer aus Deutschland ist wieder da

Der Randberliner Jörn Haese, gelernter Hotelfachmann, nimmt mit Mitte 40 ein Studium in der russischen Provinzstadt Orjol auf und geht der Leitung seiner Universität offenbar kräftig auf die Nerven, weil er ständig auf Missstände aufmerksam macht und keine Ruhe gibt, wenn die nicht behoben werden. Im Sommer 2017 weist man ihm die Tür. Aber Haese klagt sich mit Erfolg zurück, gewinnt Ende Januar auch die Berufungsverhandlung. Lesen Sie hier die Fortsetzung des MDZ-Interviews mit ihm. Einen Link zu Teil 1 finden Sie im Text.

Meister & Magnete

Ein Mann für Recht und Ordnung

Moskau ist ein Magnet für Menschen aller Couleur, mit ungewöhnlichen Talenten, mit erstaunlicher Schaffenskraft. Die MDZ stellt sie vor — diesmal Andreas Knaul, Managing Partner bei Rödl & Partner.

Wirtschaft

Deutsche Expats zwischen Gehen und Bleiben

In der Wirtschaftskrise ist nicht nur die Zahl deutscher Investitionen in Russland gesunken, sondern auch die Zahl der Expats. Lokale Arbeitsverträge und der Trend zu russischen Mitarbeitern
machen es den Ausländern nicht einfach. Doch mancheiner will die Krise ausharren.

Feuilleton

Am Ende bleibt die Liebe

Während Dreharbeiten für eine Reportage über das Volk der Ewenken verliebte sich die Journalistin Britta Wulf in einen Einheimischen. Aus der Liebesgeschichte entstand ein Buch über den Sehnsuchtsort Sibirien.

Regionen

Wie haltet ihr es mit Deutschland?

Anfang Februar war es 75 Jahre her, dass die Schlacht von Stalin­grad mit der deutschen Kapitulation endete. In Wolgograd, wie die Stadt seit 1961 heißt, wurde der Jahrestag unter anderem mit einer Militärparade und einer Kunstflugshow begangen. Am Rande der Feierlichkeiten hat MDZ-Redakteur Tino Künzel Einwohner gefragt, was sie eigentlich heute von Deutschland und den Deutschen halten. Nach einem Feindbild klingen die Antworten nicht. Eher nach einem Freundbild.